Interview des Monats – Mit Küchenchef Erik Mädler

Heute mit Erik Mädler, Küchenchef Konsumhotel Dorotheenhof Weimar

 

Lieber Erik, wie würdest du deinen Koch Stil bezeichnen?

Um es kurz zu halten, ungezwungen und ehrlich.

 

Wer hat dich zum Kochen gebracht, beeinflusst oder geprägt?

Ohne Namen nennen zu wollen, bin ich der Meinung von jedem Koch kann man etwas lernen! Ich persönlich versuche immer mit offenen Augen und Ohren durch das Leben zu gehen, um für mich relevante Dinge heraus zu filtern, die ich dann später anwenden kann.

 

Was zeichnet deine Küche aus? Hast du eine Philosophie, nach der du vorgehst, beziehungsweise die hinter deinen Gerichten steht? Was sind die Besonderheiten deiner Küche?

Eine wirkliche Philosophie habe ich nicht. Aus dem einfachen Grund mich immer für neue Sachen aus unterschiedlichsten regionalen, nationalen und internationalen Gerichten leiten zu lassen.

 

Was erwartet die Gäste in deinem Restaurant?

Eine ehrliche Thüringische Küche mit internationalen Einflüssen.

 

Welche Gerichte sind für dich typisch für die Region? Welche dürfen auf deiner Speisekarte nicht fehlen?

Da fällt mir als aller erstes die Originale Thüringer Rostbratwurst, natürlich vom Holzkohlegrill, ein. Aber auch eine Vielzahl von Schmorgerichten in der Kombination mit Thüringer Klößen. Ich habe immer ein wechselndes Thüringer Gericht von Roulade über Entenbraten bis hin zur Tiegelwurst.

 

Welche Kreationen liegen dir besonders am Herzen? Welche Gerichte zählen zu deinen Spezialitäten?

Saisonales Gemüse in verschiedenen Kreationen in die Gerichte einfließen zu lassen.

 

Verwendest du bestimmte Produkte besonders oder gar nicht? Nach welchen Ansprüchen wählst du die Produkte aus?

Als Beispiel, man kann ein billiges Stück Fleisch kaufen, es gibt aber auch ein sehr teures. Für mich ist wichtig den Mittelweg zu finden, damit der Gast immer hervorragende Qualität bekommt, ohne dabei arm zu werden.

 

Woher nimmst du die Ideen für deine Gerichte?

Wie schon vorher gesagt, ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt, um neues zu finden und daraus resultieren die Gerichte.

 

Hast du ein Lieblingsgericht?

Oh ja, wenn meine Frau für uns und die Kinder Nudeln, Tomatensauce und Käse zubereitet, ist es für mich ein absolutes Highlight.

 

Mit welcher Persönlichkeit würdest du gern einmal am Herd stehen?

Wenn es um Prominente geht? Gibt es keinen wirklich, mit dem ich gerne mal den Kochlöffel schwingen würde.

 

Warum ist Koch dein Traumberuf?

Nach einer schweren und cholerischen Ausbildung habe ich mich nicht beirren lassen und bin stehts meinen Weg gegangen, um jetzt da zu sein wo ich bin!

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Redaktion
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